Light summer reading/Sommerlektüre

In Heidegger’s case, the question of how to read him may be of less immediate interest than the question ‘Why read Heidegger?’ Of those who have heard something about him, many dismiss him as an unrepentant ex-Nazi, pompous and mystical, more sophist than philosopher, anti-modernist and irrationalist, given to asking obscure questions like ‘What is being?’ or ‘What is the nothing?’, and to offering even more obscure answers like ‘Being is not’, or ‘the nothing noths’.


Mark Wrathall, How to Read Heidegger.

Wir kennen Kants Tagesablauf bis ins letzte Detail und wollen ihn skizzieren:

4.55 Uhr: Wecken durch den Diener Lampe mit den Worten:”Es ist Zeit!”
5.00 Uhr: Aufstehen. Frühstück: keines, nur zwei Tassen schwacher Tee und eine Pfeife Tabak zur Anregung des Darmes. Erstes Arbeiten in Schlafrock, Pantoffeln und Nachtmütze, wahrscheinlich für die folgende Vorlesungstätigkeit.
7 – 9 Uhr: Vorlesungstätigkeit, inzwischen in vollständiger Garderobe.
9 – 12.45 Uhr: Hauptarbeitszeit für die Abfassung seiner Bücher, wieder im Hausmantel.
12.45 Uhr: Umkleiden, Empfang der Tischgäste im Arbeitszimmer, wieder in vollständiger Garderobe.
13 – 16 Uhr: Ausgedehntes Mittagessen im Speisezimmer mit geladenen Freunden, die einzige Mahlzeit am Tag. Lieblingsspeise: Kabeljau, stets eine Flasche Rotwein “Medoc”, manchmal auch Weißwein. Die Tafel wird eröffnet mit dem stereotypen “Nun, meine Herren!”
16 Uhr: Kant geht spazieren, immer allein. Er nimmt, von einer Änderung abgesehen, immer den gleichen Weg. Die Königsberger Bürger, so wird gerne erzählt, stellen die Uhr nach ihm.
Abends: Lesetätigkeit, “leichte” Lektüre, bevorzugt Reisebeschreibungen.
22 Uhr: Strengste Bettruhe.


Ralf Ludwig, Kant für Anfänger. Die Kritik der reinen Vernunft. Eine Lese-Einführung

But will I get further than the first pages?

In other philosophy news, Peter Adamson, Professor of Ancient and Medieval Philosophy at King’s College London, is doig the history of philosophy without any gaps in podcasts. He has reached podcast 41 and Aristotle.

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