Soup vegetables/Suppenbund

The Double-Tongued Word Wrester has an entry on the American term soup bunch.

bq. soup bunch n. a bundle of vegetables and herbs used in the preparation of soup.

Grant queries the suggested German origin via ‘suppebund’, saying it’s a rare term. Actually, the German term is Suppenbund, or at least it was the only one I knew when I lived in Cologne, but here in Bavaria all I encounter is Suppengemüse and Wurzelwerk.

The Variantenwörterbuch des Deutschen does not neglect this:

bq. Suppengemüse CH D (ohne südost); Wurzelwerk A; Suppenpackl A-west (Tyrol); Suppengrün A D (ohne nordwest).

So was the practice of selling soup vegetables like this taken to the USA by Germans?

LATER NOTE: following up a link given in a comment, I found that wooden soup vegetables can be bought for children. I think it would make an interesting still life, sculpture or knitted piece too. Here’s the link and picture:

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High prices in Switzerland/Hohe Preise in der Schweiz

High prices for Swiss products largely result from restrictive import legislation. In future, any product permitted for sale in the EU is to be permitted for sale in Switzerland. Neue Züricher Zeitung:

bq. So dürfen nach den heute geltenden Regeln zum Beispiel keine Lebensmittel
mit der Bezeichnung «Sahne» in die Schweiz eingeführt und hier verkauft
werden. Sie müssten zuvor umetikettiert werden, weil hier nur die
Beschriftung «Rahm» zugelassen ist. Landwirtschaftsprodukte aus dem Ausland
unterliegen allerdings in der Schweiz noch andern Schutzmechanismen. Doch
auch für Zahnpasten besteht das gleiche Problem: Während in der EU der
Aufdruck «zahnmedizinisch vorbeugend» erlaubt ist, darf sich das Produkt in
der Schweiz nur mit seinen «kariesverhütenden Eigenschaften» anpreisen.

This is called the Cassis-de-Dijon principle. The term normally applies within the EU, referring to a case in which Germany refused to import Creme de Cassis because it was neither a liqueur nor a beer (only 15% – 20% alcohol).

Thanks to Bruno Aeschbacher at the swisstrans group. (See Bruno’s excellent list of translators’ mailing lists)

Abbreviations of German statutes/Gesetzesabkürzungen

Citing German legislation:

BGB
DE: (all references) BGB

EN: (first reference) Civil Code [or German Civil Code] (Bürgerliches Gesetzbuch – BGB)
(second reference): either BGB or Civil Code

(Some books on comparative law use the abbreviation CC for the civil code of any country, but this is an exception to the general rule)

Other statutes

Many statutes have a short and a long name. The abbreviation comes from the short name, but the long name should be quoted, either alone or together with the short name. Sometimes the abbreviation comes from a form that is linguistically impossible:

DE: BVFG
EN: (Bundesvertriebenengesetz – Gesetz über die Angelegenheiten der Vertriebenen und Flüchtlinge, BVFG)

DE: FGG
EN: Act on Non-Contentious Proceedings (Gesetz über die Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit, FGG)

Question from Michael Kadlicz’s blog:
LADV
Wer ohne diesen Link zu klicken errät, welche Verordnung so abgekürzt wird, verdient meinen vollsten Respekt.

Legal abbreviations list in the library of the Bundesgerichtshof.

Standard work on legal abbreviations in Germany: Abkürzungsverzeichnis der Rechtssprache, Kirchner / Butz 2003, ISBN 3 89949 026 6

Ditto Austria: AZR. Abkürzungs- und Zitierregeln der österreichischen Rechtssprache und europarechtlicher Rechtsquellen, Friedl / Loebenstein, Wien 2001 (mit Aktualisierungs-Service im Internet), ISBN 3 214 06205 0

Harald-Schmidt-Interview

Sechzig Jahre nach Kriegsende veröffentlicht die Süddeutsche Zeitung ein Interview mit Harald Schmidt: “Ist Hitler komisch?”

bq. SZ: Bruno Ganz war schon sehr hitlerig, aber ich fand ihn dann doch ein Ideechen zu sehr Schaubühne. Wie wenn sich die “Sommergäste” dreißig Jahre später noch mal treffen. Kann es sein, dass das Original nicht zu übertreffen ist?
Schmidt: Da ich den echten wie gesagt nicht mehr erlebt habe, kenne ich eigentlich nur den Medien-Führer. Das könnte übrigens ein unverfängliches Nachschlagewerk sein, der “Medien-Führer”, geht aber nicht: Der Begriff “Führer” ist ruiniert für alle Zeiten. Es gibt unendlich viele Sachen, die eigentlich gut sind, aber von den Nazis ruiniert worden sind: Volkslied, Kraft, Freude, Wandern, Sozialstaat, Kilometergeld, alles entweder von den Nazis erfunden oder unmöglich gemacht.
SZ: Die Autobahnen haben sich gut gehalten.

Swiss authors and German publishers/Schweizer Autor, deutscher Verlag

I’ve mentioned more than once how American publishers sometimes change the texts of British authors. Here’s a German example of a German publisher wanting to change a Swiss German text.

Hugo Loetscher schreibt zu den Änderungen, die deutsche Verlage manchmal an schweizer Texte verlangen.

In “Romulus der Große” (das ß für Deutschland) behielt Dürrenmatt am Ende Morgenessen statt Frühstück.

Eine Entsprechung für “Überkleid” zu finden (Hugo Loetscher, der Autor, hatte selber “Übergwändli” ersetzt) gestaltete sich noch schwieriger, umsomehr, da die linken Lektore im Verlag keine Ahnung hatten und die Arbeiter Begriffe wie “blauer Anton” vorschlugen.

bq. Ich erlaubte mir die Bemerkung, daß mir auch nicht immer jeder Ausdruck klar oder geläufig sei, wenn ein Roman in Berlin, München oder Danzig spiele. Es käme mir nicht in den Sinn, von bundesdeutschen Autoren oder Verlagen eine Ausgabe “ad usum Helvetiorum” zu fordern, ganz abgesehen von der fremdsprachigen Literatur. Ich könne in Zürich im Industrieviertel nun einmal nicht das “Brockenhaus” abreißen, nur weil es in der Bundesrepublik keine entsprechende Einrichtung gibt.
Zudem versuchte ich grundsätzlich zu werden: Wenn ein Kapitel geographisch und historisch genau festgelegt ist (wie in meinem Falle in den Dreißiger Jahren im Zürcher Arbeiterviertel), seien schweizerische Ausdrücke unvermeidbar; sie gehörten unabdingbar zum Lokalkolorit, und wenn wir in der Schweiz etwas hätten, dann seien es Lokalfarben.